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Jusos Bad Mergentheim

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Wahlen „Angestaubtes Image verbessern“ - Jahreshauptversammlung

Bad Mergentheim. Zu ihrer Jahreshauptversammlung kamen kürzlich die Bad Mergentheimer Jusos im Café Europa zusammen. Auf der Tagesordnung standen neben dem Rückblick auf das letzte Arbeitsjahr und der Diskussion über die aktuellen politischen Themen aus der Bundes- und Landes- sowie der Stadtpolitik auch die Wahl eines neuen Vorstands.

Veröffentlicht am 14.02.2013

 

Kommunalpolitik Jusos schlagen "Runden Tisch" fürs Jugendhaus vor.

Da in den vergangenen Tagen mit zwei Leserbriefbeiträgen auf unseren Artikel vom 4. April reagiert wurde, möchten wir als Juso-AG Bad Mergentheim nun nochmals Stellung beziehen. Auf den trotzigen Grundton in Andreas Lehrs Leserbrief und die meisten der darin erhobenen Vorwürfe wollen wir gar nicht eingehen, da dies der weiteren Diskussion nicht zuträglich wäre. Dem schäbigen Versuch von Andreas Lehr und Lukas Götzelmann, das Jugendhaus gegen die Jugendclubs in den Ortsteilen auszuspielen und die Jusos als Gegner der letzteren darzustellen, möchten wir allerdings mit Entschiedenheit entgegen treten. In unserem Artikel steht nichts von "unkontrolliertem Alkoholkonsum" in den Jugendräumen, wie Götzelmann behauptet. Auch belegen wir diese generell nicht mit einem "negativen Image" (Zitat Lehr). Wir haben lediglich auf die Tatsache hingewiesen, dass in den Jugendräumen Alkohol konsumiert werden darf - wogegen wir nichts einzuwenden haben -, während dies im Jugendhaus nicht erlaubt ist. Die Möglichkeit, das eine oder andere Bier zu trinken, scheint doch aber - hier brauchen wir alle uns nichts vorzumachen - ein nicht unerheblicher Faktor zu sein, wenn es darum geht, wie beziehungsweise wo junge Menschen ihre Abende verbringen. Damit sollte man es nun jedoch auch bewenden lassen und diesen Punkt nicht weiter strapazieren. Ohnehin ging es der JU-Prominenz hier mutmaßlich nur um ein Ablenkungsmanöver.

Abgesehen davon, dass wir glauben, dass die Jugendclubkultur, die in kleineren Ortschaften wohl auch deshalb stark ausgeprägt ist, weil sich die dortige Jugend praktisch ohne Ausnahme persönlich kennt, sich nicht auf die Kernstadt übertragen lässt, geht es doch nicht um ein Entweder-oder. Sowohl die selbstverwalteten Jugendräume in den Teilorten als auch die offene Jugendarbeit im städtischen Jugendhaus haben ihre Berechtigung und ihren Nutzen. Der Vergleich der Kosten, den Stadtrat Andreas Lehr anstellt, ist wiederum äußerst fragwürdig und unfair. Es ist völlig klar, dass das Jugendhaus die Stadt mehr Geld kostet, da hier professionelles Personal beschäftigt wird, während in den Jugendräumen, wie von Lehr bemerkt, nur die Unterhaltskosten zu tragen sind. Aber noch einmal (wie schon im Artikel vom 4.4. betont): Aus unserer Sicht muss einer aufstrebenden Stadt von der Größe Bad Mergentheims, die für junge Menschen attraktiver werden will, daran gelegen sein, über das Instrument der offenen Jugendarbeit zu verfügen. Im Jugendhaus finden junge Menschen eine ständige Anlaufstelle bei Problemen etwa in der Schule oder mit den Eltern vor. Es bietet außerdem die Möglichkeit, Aktionstage oder Projekte verschiedenster Art druchzuführen. Und der bereits mehrmals in Zusammenarbeit mit dem Jugendgemeinderat veranstaltete Bandcontest "Pro Toleranz" wäre ohne die Unterstützung der Jugendhaus-Mitarbeiter nicht denkbar.

Veröffentlicht am 12.04.2012

 

Kreisverband Jusos und GEW: Gemeinsame Ziele in der Bildungspolitik

Bildungspolitisch auf einer Wellenlänge sind die Jusos mit der GEW. Das zeigte sich bei einem Gespräch mit Vertreterinnen der Bildungsgewerkschaft.

Der Juso-Kreisverband Main-Tauber sucht weiter das Gespräch und die Zusammenarbeit mit den DGB-Gewerkschaften. Gemeinsam mit Vertreterinnen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) diskutierten die Jusos die Bildungspolitik der grün-roten Landesregierung.

Dabei bekräftigten Jusos und GEW ihre Gemeinsamkeiten in zentralen Fragen der Bildungspolitik. Beide Organisationen begrüßen die Reformvorhaben des sozialdemokratisch geführten Kultusministeriums, unter anderem die Verankerung der Gemeinschaftsschule im Schulgesetz, die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung sowie der Studiengebühren und den Finanzpakt mit den Kommunen zum Ausbau der Kleinkindbetreuung im Land.

Veröffentlicht am 12.04.2012

 

Kommunalpolitik Jusos verteidigen die offene Jugendarbeit

Die Diskussion um die Zukunft des Jugendhauses Marabu bringt den SPD-Nachwuchs auf den Plan. Die Jusos fordern den Erhalt der offenen Jugendarbeit und erwarten ein Bekenntnis von OB Udo Glatthaar.

Bei ihrem Treffen beschäftigte sich die Juso-AG Bad Mergentheim mit der Zukunft des städtischen Jugendhauses "Marabu". Anlass dafür war, dass die Information die Runde machte, wonach eine kürzlich zustande gekommene Empfehlung des Gemeinderats-Verwaltungsausschusses die Mittelstreichung für die offene Jugendarbeit im Jugendhaus und damit dessen faktisches Ende vorsehe und dass es noch im April zu einem Beschluss hierüber im Gemeinderat kommen solle.

Die Jusos sind sich sicher: Einzelne Hardliner in der CDU-Fraktion forcieren offenbar ihre Anstrengungen, sich der offenen Jugendarbeit in Bad Mergentheim zu entledigen und damit ihre seit langer Zeit bestehende, ideologisch fundierte Gegnerschaft gegen das Jugendhaus zum Erfolg zu führen. "Dass hier heimlich, still und leise, ohne jede öffentliche Diskussion, eine Entscheidung von solcher Bedeutung vorbereitet wird, ist eine Frechheit", so der Sprecher der Juso-AG, Frederick Wunderle. Bekannt sei den Jusos auch, dass die Junge Union bereits vor Jahren die Absicht gehabt habe, das Jugendhaus zu einer Art Vereinsgebäude umzuwidmen. Die Bad Mergentheimer Jungsozialisten möchten angesichts der jüngsten Vorgänge nochmals in aller Deutlichkeit klarmachen, dass sie sich gegen eine Schließung beziehungsweise Umfunktionierung des Jugendhauses in eine Art Vereinsheim und für die Fortführung der offenen Jugendarbeit aussprechen, heißt es in einer Presseerklärung der Jusos.

Veröffentlicht am 06.04.2012

 

Kommunalpolitik Engagierte Arbeit und Vielfalt im Mergentheimer Jugendhaus

Die Juso-AG Bad Mergentheim hat kürzlich auf Einladung der SPD-Stadtratsfraktion an einem Informationsgespräch mit den Leitern des Bad Mergentheimer Jugendhauses "Marabu" teilgenommen. Ziel der Veranstaltung war es, sich einen Überblick zu verschaffen über die Aktivitäten des Hauses. Außerdem sollte ein Gedankenaustausch über zukünftige Schwerpunkte in der kommunalen, offenen Jugendarbeit stattfinden.

Die Jusos zeigen sich beeindruckt von dem vielfältigen Angebot und der engagierten Arbeit im Jugendhaus und wenden sich gegen jegliche Überlegungen, das Jugendhaus in Frage zu stellen. "Bad Mergentheim braucht ein Jugendhaus, und hier wird erstklassige Arbeit geleistet. Die Einrichtung verdient daher die ungeteilte Unterstützung durch die kommunalpolitischen Entscheidungsträger. Aus unserer Sicht besteht durchaus Spielraum, um dem Jugendhaus die Arbeit künftig zu erleichtern", so Frederick Wunderle, Sprecher der Juso-AG. ...

Besondere Zustimmung bei der SPD-Jugend findet die durch die Jugendhaus-Kräfte geleistete Präventionsarbeit gegen rechtsextremes Gedankengut. Der Bandcontest "Pro Toleranz", der sich inzwischen etabliert hat, sowie der im vergangenen Jahr veranstaltete Aktionstag gegen Intoleranz sind Veranstaltungen, die aus Sicht der Jusos unbedingt fortgeführt werden sollten.

Insgesamt nehmen die Jusos viel Positives mit aus dem Gedankenaustausch und wollen auf politischer Ebene unterstützend am Ball bleiben.

"Außerdem werben wir bei den Bad Mergentheimer Jugendlichen dafür, die Angebote des Jugendhauses verstärkt wahrzunehmen", so Juso-Vorstandsmitglied Jonas Heilmann ergänzend.

Veröffentlicht am 02.03.2012

 


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